Zum Hauptinhalt springen Inhaltsverzeichnis

Gefährlicher SkinnyTok-Trend

Original-Beitrag auf Instagram

  • Junge, sehr schlanke Frau vor einem Spiegel, dargestellt auf einem Smartphone-Bildschirm. „Skinny is an outfit" – Warum der SkinnyTok-Trend gefährlich ist! #ScrollNichtWeg
  • SkinnyTok soll vor allem Mädchen und jungen Frauen vermitteln, dass ein dünner Körper sozusagen der Schlüssel zum vollkommenen Glück ist. Die Bubble besteht praktisch nur aus Content über perfekte Routinen und restriktives Essen – verpackt als glamouröser Lifestyle. Die Gemeinsamkeit vieler Videos: Dünnsein wird als Mindset verkauft und nur wer ein „Skinny Mindset" besitzt, der schafft es auch wirklich, den „Traumkörper" zu erreichen.
  • Aber was ist eigentlich ein Traumkörper? Dass jungen Frauen vermittelt werden soll, dass ihr Wert als Mensch von ihrem Körpergewicht abhängt, ist nicht neu. Ein geringes Gewicht gilt im Auge der Gesellschaft als Indikator für Erfolg und Willensstärke. Dicke Menschen hingegen zählen als faul und dumm. Trotz Gegentrends wie Body Positivity und Co. bleiben die Glorifizierung von dünnen Körpern und die Angst vor dem Dicksein in den Köpfen der Gesellschaft.
  • Der Körpertrend auf Social Media ist vor allem so gefährlich, weil die Distanz fehlt. Influencerinnen wirken durch die parasoziale Beziehung eher wie Vertraute als wie Fremde. Sie verkaufen das „Skinny Mindset" mit Schlagworten wie „Sei die beste Version deiner selbst", gefährliche Abnehm-Tipps werden in hübschen Reels verpackt. Und sie feuern ihre Followerinnen häufig direkt an – anders als früher, als Fotos nur als Inspiration dienten. Dadurch wirken ungesunde Abnehmziele greifbarer. Die Schwelle sinkt, den Lifestyle nachzuahmen.
  • Unter „#SkinnyTok" wird auf TikTok zwar mittlerweile eine Seite mit Hilfsangeboten bei ungesundem Essverhalten angezeigt, bei der Suche ploppen aber sofort 5 neue Hashtags mit leicht veränderter Schreibweise auf, die zum selben Content führen.
  • Obwohl SkinnyTok in einer ästhetischen und glamourösen Verpackung daherkommt, verherrlicht die Bubble Verhaltensweisen, die im Rahmen einer Essstörung auftreten können. Social Media ist selten alleiniger Auslöser für Essstörungen, kann allerdings Selbstzweifel verstärken. Es ist okay, sich gesund zu ernähren und einen aktiven Lebensstil zu führen, wenn es zu deiner körperlichen und mentalen Gesundheit beiträgt. Aber dein Körper definiert nicht deinen Wert als Mensch!
  • Deshalb hier nochmal der friendly Reminder, dass du genauso wie du bist liebenswert und vor allem gut genug bist!
  • Was ist deine Meinung zu SkinnyTok? Schreib es uns in die Kommentare. #ScrollNichtWeg
    Zur Beitragsübersicht
    Datenschutz-Optionen

    Externen Inhalt laden?

    Wir verwenden einen Service des Drittanbieters [ANBIETER-NAME]. Du hast in den Datenschutzeinstellungen das Laden von Drittanbieter-Inhalten deaktiviert. Soll dieser Inhalt trotzdem geladen werden?

    Datenschutzerklärung von ANBIETER