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Landwirtschaft für „Unser Land“?

Original-Beitrag auf Instagram

  • Landwirtschaft für „Unser Land“? Was Rechtsextreme mit Bauernprotesten zu tun haben.
  • Erinnert ihr euch noch an die Bauernproteste von 2024? Die Bundesregierung wollte in ihrem Haushaltsplan rund 920 Millionen Euro im Landwirtschaftssektor sparen. Weniger Subventionen Verguenstigungen und Steuerentlastungen. Die Landwirtinnen und Landwirte reagierten mit Strassenblockaden und Demonstrationen. Das wurde auch auf Social Media geteilt. Doch bei den Protesten mischten sich auch Rechtsextreme unter. Aber warum?
  • Rechtsextreme Gruppen versuchen haeufig gesellschaftliche Konflikte fuer ihre eigene Agenda zu nutzen. Grosse Demonstrationen sehen sie als Moeglichkeit ihre Ideologie zu verbreiten - nicht nur auf den Strassen, sondern auch auf Social Media.
  • Auf Instagram, TikTok, Telegram und anderen Plattformen mischen sich Rechtsextreme gezielt unter Posts von Demonstrierenden. Sie verbreiten Memes und Videos der Proteste oder nutzen Hashtags wie Generalstreik, um schrittweise Inhalte mit eigenen Ideologien zu verbreiten. Ein Protest gegen Kuerzungen im Landwirtschaftssektor wird so schnell zum Spendenaufruf fuer rechtsextreme Vereine. Aber weshalb gerade Landwirtschaft?
  • Ganz einfach: Landwirtschaft laesst sich gut fuer rechtsextreme Narrative nutzen. Rechtsextreme konstruieren ein Bild, bei dem die Bauern als gutes Volk Opfer der boesen Eliten sind. Das ist eine einfache Erzaehlung, die viele Menschen mobilisieren kann, die aus unterschiedlichen Gruenden mit der Regierung unzufrieden sind. Proteste werden so radikalisiert und gesellschaftliche Konflikte verschaerft. Wichtig: Der Bauernverband hat sich von diesen rechtsextremen Bewegungen distanziert.
  • Und was kannst du dagegen tun? Betrachte Proteste differenziert und achte auf rechtsextreme Zeichen. Checke Social Media Profile auf rechtsextreme Inhalte. Unterstuetze landwirtschaftliche Verbaende und Initiativen, die sich klar gegen Rechtsextremismus positionieren. Wende dich an Anlaufstellen wie FARN, das Mobile Beratungsteam gegen Rechtsextremismus oder den Verband der Beratungsstellen fuer Betroffene rechter rassistischer und antisemitischer Gewalt.
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