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Schönheit auf Social Media

Original-Beitrag auf Instagram

  • Junge Frau, deren Gesicht teilweise von zwei Smartphones verdeckt wird, die Ausschnitte ihrer Lippen und Augen zeigen. Filter, Filler, Posen. Die Sache mit der Schönheit auf Social Media. #ScrollNichtWeg
  • Schön, schöner, erfolgreich. Auf Social Media ist körperliche Ästhetik im wahrsten Sinne des Wortes das Kapital vieler Beauty-Influencerinnen. Warum? Schönheit gilt als Sympathieträger. Attraktive Menschen werden häufig mit positiven Attributen wie sympathisch, glaubwürdig und erfolgreich assoziiert. Ein Grund für die Followerinnen, sich an ihren Idolen zu orientieren, ihnen nachzueifern und sich zu vergleichen.
  • Um sich auf Social Media so perfekt wie möglich zu präsentieren, gibt es schon seit Jahren sogenannte „Beauty-Filter", die dabei helfen sollen, die eigene Person ins perfekte Licht zu rücken. Egal, ob weichere Haut, mehr Glow oder vollere Lippen – es gibt Filter für fast alles. Sie werden mittlerweile so standardmäßig verwendet, dass sie gar nicht mehr auffallen.
  • Obwohl so viel nachgeholfen wird, hat Social Media einen enormen Einfluss auf gesellschaftliche Schönheitsideale. Das geht von digitalen Körpertrends wie SkinnyTok oder Looksmaxxing bis hin zur Glorifizierung von Schönheitseingriffen. Aber: Hinter vielen Selfies und Reels verbirgt sich mehr Inszenierung als Ästhetik. Das Bild, welches Beauty-Influencer*innen von sich zeichnen, spiegelt nicht die Realität, sondern eher die Fähigkeit wider, sich im richtigen Moment perfekt in Szene zu setzen.
  • Das Resultat: Sie werden zum Vergleichsobjekt für ihre eigene Community. Ihre Bilder und Reels beeinflussen den Standard, wenn es um das Bemessen von Schönheit geht. Dies kann dazu beitragen, dass psychische Probleme bis hin zu Essstörungen entstehen, weil sich vor allem junge Zuschauer*innen den enormen Druck auferlegen, genauso sein zu wollen wie ihre digitalen Idole. Aber auch die Normalisierung von Schönheitseingriffen kann dafür sorgen, dass schon junge Mädchen zu Botox und Fillern greifen, was gefährliche gesundheitliche Folgen haben kann.
  • Deshalb denk immer daran: Körperbilder auf Social Media sind keine Norm! Sie sind das Ergebnis von gut einstudierten Posen, Filtern und Bildbearbeitung, häufig von Menschen, deren Kapital ihr Aussehen ist.
  • Hast du Tipps gegen das ständige Vergleichen auf Social Media? Schreib sie uns in die Kommentare. #ScrollNichtWeg
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